Falschgeld verbreitet – Tatzeit 2013; Tatort berlinweit

Mit der Veröffentlichung eines Lichtbildes sucht die Polizei Berlin nach dem 45-jährigen Tatverdächtigen Bozhidar Evgeniev BOYANOV.
Der Bulgare, der auch mehrere Aliaspersonalien benutzt, steht in dem dringenden Verdacht, im Laufe des letzten Jahres mehr als 10.000 Euro – Falschgeld verbreitet zu haben.

Ihm wird zur Last gelegt, mit gefälschten 100, 200 und 500 Euro-Noten eingekauft zu haben. Dabei suchte er meist kleinere Geschäfte auf und bezahlte kleine Einkäufe mit großen Geldnoten, um echtes Geld zurückzubekommen. Unter anderem zahlte er am 5. April des Jahres die Rechnung von 24 Euro in einem Blumengeschäft mit einer 100 Euro-„Blüte“ oder beglich den Kauf eines Deodorants am 14. Oktober 2013 in einem kleinen Kosmetikgeschäft ebenfalls mit einem gefälschten 100 Euro-Geldschein.

Die Fälschungen waren so gut ausgeführt, dass es selbst für einen Kassierer schwer ist, das Falschgeld zu erkennen.
Für den Beschuldigten wurde ein Haftbefehl vom Amtsgerichts Tiergarten ausgestellt.

Der Beschuldigte wird folgendermaßen beschrieben:

  • 1,65 bis 1,70 Meter groß
  • Kräftige dick-rundliche Figur
  • Schwarze graumelierte Haare
  • Spricht gebrochen englisch mit osteuropäischen Akzent

Die Polizei fragt:

  • Wer kann Auskünfte zum Aufenthaltsort des BOYANOV geben
  • Wer kann Auskünfte zu benutzten Verkehrsmittel des Verdächtigen geben
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Zeugen werden gebeten, sich mit dem Kommissariat zur Bekämpfung von Falschgeldkriminalität im Landeskriminalamt unter der Rufnummer (030) 4664 - 941313 in Verbindung zu setzen oder sich bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden.


.
.

Gezwitscher über Berlin